Practice log: Otto’s muscle – part 1

In this practice log I am going to collect my work relating to a certain muscle: Levator labii superioris alaeque nasi, „lifter of both the upper lip and of the wing of the nose“, also called „Otto’s muscle“ (from here on just „the muscle“). I suspect that the tonus of the muscle has an impact on my practice of mindfulness of breathing.

The reason why I put my musings in a practice log is twofold: Firstly, I want to up the ante – – exposing my progress to a public should increase my diligence. I feel it’s worth it; I hope it works. Secondly, working with the body is imaginal practice, and by writing about the phenomenology I intend to help me to imagine more skillfully.

Above image shows the muscle in bright orange. It runs the full length of the nose, from the nasal root down to the upper lip. There are two of the same kind, one on each side of the nose, but it’s the right one which tells me I should care more about it. I have removed some other muscles on the right to show where it is situated.

The muscle is attached to a central facial bone structure (the maxilla) which girdles breath passageways and sinuses and which connects to other bone structures which reach far into the centre of the head. The muscle is also in close vicinity of a major artery (red) and the major central facial nerve (yellow).

All kinds of things we do with our central part of the face are mediated by the muscle: flaring the nostrils, dilating them, snarling, but also (and for the purpose of this log) really ephemeral twitches and ticks alongside and deep in the nose, both volitional and spontaneous.

Backstory: On a retreat, a couple of years ago, I noticed that I am able to make a certain internal movement with (what I then thought) my eyes which helped to generate piti. The image I had in mind was that the parts between the eye and the nose pushed or sucked inwards. It’s wildly exeggerated, but the image below can give you an idea about the energy and the direction of this „vortexing“.

The vortex somehow obscured my thinking and somehow opened me up towards samadhi. But in the end it felt too muffled and the prolonged holding was too painful to be used as a valid samadhi trigger.

For the last months a big part of my practice was whole-body breathing to get into and stay in samadhi, less so detailing the minute sensations coming along with the breathing. For quite a while now, though, there has been an urge to swing back to a more vipassana way of meditating to work on countering dullness.

Recently I have thus been blowing up the magnification of the sensations of breath in the nasal passageways… and there is a kind of intermittent holding around or in the nose going on, both for the in-breath and the out-breath. It occurs somewhere on the stretch of the two directional breaths, usually in the first half. It’s as if the moving breath slips into a groove which leads to a build-up of energy and subsequent release into a very brief but palpable bracing. This slight moment of constriction is accompanied by a blank-out of the awareness of the breath sensations, a very brief disorienting drop in one-pointedness.

And this is actually happening all the time, for many if not most of the in- and out-breaths, on and off the cushion. It might have been going on for I don’t know how long, barely above the threshold of perception.

From what I have been able to ascertain this contortion does not emenate from any of the eye muscles (as I had originally suspected on the retreat), but rather from the area where the said levator muscle does its work. This might be the reason why I had never been able to really get a handle on what’s happening behind the vortex-like samadhi trigger. It sometimes above the horizontal middle axis of the eyes, sometimes below, sometimes with a muscular touch, sometimes felt more in the sinuses… but always having this quality of holding, of bracing myself.

The newfound blank-out has the same felt sense, only happening involuntarily and transient. Knowing that the „vortexing“ was efficient but ultimately a strained dead end, I would now like to understand the related micro-movement better – – and defuse it, if necessary.

My plan for practice is to feel my way into the structure of the contortion, to find out what the conditions are for its onset, for its duration and for its passing. I intend to look for ways of sensing and possibly also breathing which reduce the strain, with the hope of making the contact of awareness and breath at the tip of the nose more continuous, without the blank-out.

Thanissaro Bhikkhu: The Body from the Inside

Im folgenden ein etwas älterer Dharma-Talk von Thanissaro Bhikkhu, einem hochangesehenen Buddhistischen Mönch der Thailändischen Waldtradition, einer Linie im Theravada.

Ajahn Than, wie Thanissaro Bhikkhu auch genannt wird, ist Abt des Metta Forest Monastery, wo er an sehr vielen Tagen im Jahr morgens einen kurzen (2-5 Minuten) und abends einen etwas längeren Dharma-Talk (10-20 Minuten) hält. Mit diesen Talks richtet er sich sowohl an die Mönche als auch an interessierte Laien, die aus dem Umland von San Diego zu ihm kommen.

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Gedanken-Nailing mit Karteikarten

Bei der offenen Meditation beim Platzprojekt letzte Woche bin ich während der Meditation auf eine Idee gekommen…

Von Martin Stern habe ich eine Technik namens „Nailing“ gelernt. Wenn andere Meditationsübungen bei mir mal nicht so gut laufen und ich etwas Spaß beim Meditieren haben möchte, habe ich diese schon des Öfteren genutzt.

Die neue Idee war es, das Nailen der Gedanken, also das Aufmerken und Festpinnen des Gedanken, der gerade aufgestiegen ist und erkannt wurde, nicht nur rein im Geist durchzuführen, sondern in die äußere Welt zu tragen.

Das funktioniert folgender Maßen. Ich habe bislang 2 Variationen entwickelt, die beide ihre Qualitäten haben, die ich aber nicht in eine Form verschmelzen würde, da es sonst für meinen Geschmack mit zu viel mentaler Aktivität und Analyse einhergeht.

Grundlage für beide Variationen: Du nimmst einen Stapel Karteikarten (aber im Prinzip geht fast alles, was du in ca. 20-30facher Ausführung im Schoß halten kannst) und setzt sich in die normale Meditationshaltung. Jetzt praktizierst du die Meditationsübung, die gerade richtig für dich ist. Dabei setzt du zusätzlich besonders die Intention darauf Gedanken, die aufsteigen möglichst früh zu erkennen. Immer wenn du einen Gedanken bemerkst ziehst du nun eine Karte.

Variation 1: Bei der ersten Variante sortierst du die Karte bzw. den Gedanken, den du bemerkt hast, vor dir nach Stärke ein. Ich mache das so, dass ich 5 Stapel bilde. Ganz links sind Gedanken, die mich so stark in ihren Film gezogen haben, dass ich die ganze Meditationsübung vergessen habe und > 1-2 Minuten komplett weg war. Daneben kommt ein Stapel mit Gedanken, die mich zwar mitgezogen haben, die ich aber doch innerhalb von unter einer Minute erkannt habe und die mich fast haben vergessen lassen, was ich eigentlich gerade tue. Dann geht es weiter, bis ganz nach rechts. Dort sind Gedanken, die ich quasi im Entstehen bereits bemerkt habe. Hierzu muss man besonders wach sein, wie ich festgestellt habe, deshalb ist der Stapel meistens recht klein. Wie genau man die Gedanken einsortiert muss jeder für sich feststellen und sollte auf keinen Fall zu noch mehr Nachdenken führen. Ist finde es reicht vollkommen, wenn man das nach Gefühl macht. Ich führe tatsächlich sogar Protokoll, um einfach mal zu schauen, wie sich die Gedanken mit der Zeit so entwickeln. Ohne, dass ich es darauf anlege besonders wenige Gedanken zu haben. Mehr zu dem, was man bei der Übung beachten sollte weiter unten…

Variation 2: Du bildest Stapel zu den verschiedenen Themen, die dich beschäftigen. Sehr hilfreich ist es, wenn du dir vor deiner Sitzung überlegst welche Themen dich wahrscheinlich während der Meditation beschäftigen werden. Angenommen du hast am nächsten Tag einen wichtigen Termin, für den du heute mehrere Stunden etwas vorbereitet hast, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass zu diesem Termin Gedanken auftauchen werden. Immer wenn du an diesen Termin denkst legst du eine der Karteikarten auf einen dafür vorgesehen Stapel. Taucht ein Gedanken zu einem anderen Thema auf, bildest du einen neuen Stapel. Was sehr hilfreich ist, ist wenn du sogar zu allen Gedanken, die sich mit der Meditationsübung beschäftigen einen Stapel bildest. Das verhindert ein wenig, dass du ins Überanalysieren deiner Gedanken verfällst. Generell ist es total faszinierend, wie sich Gedanken zu einem Thema immer und immer wieder durchmogeln wollen und meistens immer den gleichen Inhalt transportieren.

Einstellung zu der Übung und zu Gedanken allgemein: Ich finde es unglaublich wichtig, dass man die Übung nicht mit Verbissenheit durchführt. Das würde auf keinen Fall zu einem klaren Geist führen. Ich sehe das ganze wie ein Spiel. Ich freue mich, wenn ich einen Gedanken bemerkt habe und ärgere mich nicht darüber. Die ganze Übung orientiert sich an den Artikeln zu den 6Rs von Frank (Hier zu 1. Teil). Getreu dem Refresh your smile bin ich froh wieder im Jetzt zu sein, statt mich über den vergangen Gedanken zu be-schweren. Ich finde es einfach faszinierend zu beobachten, was für Gedanken in mir auftauchen und auch, wie sich die Gedanken im Laufe einer Meditation verändern. Bei Variante 1 fällt mir zum Beispiel auf, dass das Risiko für Gedanken der Stärke 3 oder höher nach 10 Minuten deutlich zunimmt. Ab da heißt es also vermehrt für mich darauf zu achten nicht in die subtle dullness und ins mind wandering zu verfallen

Die Übung im Alltag integrieren: Auch wenn ich die Übung erst seit wenigen Tagen praktizieren ist es doch erstaunlich welch positive Auswirkungen sie auch auf meinen Alltag hat. So kam es neulich vor, dass mein Date für den nächsten Tag abgesagt hat, was mich normalerweise etwas beschäftigt und dafür sorgt, dass ich unnötig viel hineininterpretiere, ohne die Ausgangssituation komplett kennen zu können. Da ich sowieso gerade mit etwas völlig anderem beschäftigt war und keine Lust hatte noch einen Tab (ich vergleiche Gedanken manchmal mit Browsertabs…) zu öffnen habe ich mir innerlich meinen Karteikartenstapel vorgestellt und eine Karte für den Gedanken an das abgesagte Date gezogen und vor mich hingelegt. Schwupp war mein Kopf wieder viel freier und ich konnte mich wieder mit dem beschäftigen, mit dem ich mich gerade beschäftigen wollte.

Ich finde das verknüpfen einer Meditationsübung mit der äußeren Welt, indem man doch wieder nicht komplett still und ruhig sitzt, ist eine zweispaltige Angelegenheit. Es geht nicht ganz nach den alten Traditionen, aber gerade für westliche Menschen wie mich, die sich nur 15 Minuten pro Tag fürs Meditieren nehmen ist soetwas doch echt hilfreich.

Ich würde mich freuen, wenn ihr die Übung mal ausprobiert, selbst eine Variation kreiert und hier einen dazu Kommentar da lasst.

What is luminosity?

Daniel Ingram, from Mastering the Core Teachings of the Buddha fame:1)Das Buch ist kürzlich in 2. Auflage erschienen

Luminosity is both a useful and possibly very misleading term.

Here’s what it is doesn’t mean: that a person will suddenly see things more brightly, that there will be more light in things than the standard amount, or anything like that.

Here’s what it points to, said a number of equivalent ways:

1) In the seeing, just the seen. In the hearing, just the heard. In cognition, just the cognized. In feeling, just the felt… This standard line from the Bahiya of the Bark Cloth Sutta in the Udana is one of the most profound there is in the whole of the Pali Canon. It means that sensations are just sensations, simply that, with no knower, doer, be-er (not beer, as that is a beverage), or self in them to be found at all.

2) Point one, taken in its logical inverse, means that the „light“ of awareness is in things where they are, including all of the space between/around/through them equally.

3) Said another way, things just are aware/manifest/occurring where they are just as they are, extremely straightforwardly.

zitiert nach Awakening to Reality

Literaturverweise   [ + ]

Metta-Meditation: „Der Garten in Deinem Herzen“

Bevor wir beginnen, richte bitte für ein paar Momente Deine Aufmerksamkeit auf Deinen Atem.

Stelle Dir nun vor, dass Du einen wunderschönen Garten in Deinem Herzen trägst, mit herrlichen Blumen, die wunderbar duften und die durch Deine Liebe und Zuneigung wachsen und gedeihen.

Warmer Wind, Farben, Düfte, sattes Grün – – ruhig und hell ist dieser Garten in Deinem Herzen.

Denke nun an all diejenigen, die Dir lieb und teuer sind, denen Du Dich besonders verbunden fühlst, die vielleicht mit Dir zusammen leben.

Gehe für jeden von ihnen in den Garten in Deinem Herzen und pflücke einen wunderschönen Strauß Blumen, die schönsten die Du finden kannst. Gebe Deinen Liebsten dieses Geschenk, aus Deinem Herzen, ganz ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

Jetzt denke an Deine Freunde, Deine Verwandten, die guten Bekannten, alle die Dir einfallen.

Und für jede und jeden von ihnen stellst Du einen herrlichen Blumenstrauß zusammen, aus dem Garten in Deinem Herzen, hell und warm im Licht Deiner Liebe. Zeige allen, dass Du an sie denkst und schenke Ihnen einen Strauß.

Denke auch an Deine Eltern, an die die noch leben und an die, die nicht mehr unter uns sind, und pflücke einen Strauß von wunderschönen Blumen aus dem Garten in Deinem Herzen. Überreiche ihn mit Liebe und Dankbarkeit und sehe, wie sie sich über Dein Geschenk freuen.

Denke nun an diejenigen Menschen, die Dir tagein tagaus begegnen. Kollegen, Kunden, Verkäufer, Nachbarn, Kinder, Lehrer, Busfahrer, Postboten. Der Garten in Deinem Herzen ist magisch: Je mehr Blumen Du verschenkst, desto mehr wachsen in Deinem Herzen nach. Du kannst also auch für alle Menschen in Deinem täglichen Leben einen wunderschönen Blumenstrauß zusammenstellen. Nimm Dir ein bisschen Zeit und mache allen ein Geschenk, das von Herzen, von Deinem Herzen kommt. Zeige ihnen, dass Du sie beachtet und wertschätzt.

Denke jetzt aber auch an eine Person in Deinem Leben denken, mit der Du Schwierigkeiten hast, der Du gram bist, oder denke an einen Menschen der Dich ablehnt. Und wenn Dir niemand solches einfällt, dann denke an eine Person, die Dir eigentlich recht gleichgültig ist, für die Du weder etwas Positives noch etwas Negatives empfindet.

Auch für diesen Menschen pflückst Du nun im Garten Deines Herzens ein Bouquet schönster Blumen und überreichst es mit Liebe und Respekt. Spüre die Erleichterung, die diese freudige Überraschung Euch beiden bringt.

Öffne jetzt Dein Herz so weit wie möglich und siehe wie der Garten größer wird – – der Zaun ist schon hinter dem ersten Hügel verschwunden. Der Garten wird immer größer und Dein Herz öffnet sich noch weiter und alle Zäune verschwindet hinter dem Horizont – – ein Meer von Blumen!

Lade alle Menschen in den Garten Deines Herzens ein, damit sie sich an den wunderschönen Blumen erfreuen – – alle Gäste dürfen eine Blume nach Hause mitnehmen.

Als erstes kommen all diejenigen, die hier mit Dir im Raum sind. Du pflückst einen herrlichen Strauß und überreichst allen eine Blume daraus, mit Dankbarkeit und Verehrung. Lasst uns alle zusammen die Freude genießen, die uns die Blumen machen.

Dann bitte auch die anderen Menschen in diesem Haus in den Garten in Deinem Herzen. Lasse sie Deine Dankbarkeit und Zuneigung spüren und gebe auch ihnen eine Blume aus Deinem Herzen.

Und alle Menschen, die Du jemals irgendwo getroffen oder gesehen hast, alle kommen, und alle freuen sich über Dein Geschenk – – eine wunderschöne Blume aus dem Garten Deines Herzens.

Und wenn Du Dein Herz noch weiter öffnest, dann wird der Garten noch größer – – so groß, dass Du wirklich alle Lebewesen die Dir gerade einfallen einladen kannst, wirklich alle. Und alle kommen und erfreuen sich an Deinem Geschenk: einer Blume aus Deinem Garten Deines Herzens, und fühlen sich mit Dir verbunden.

Richte die Aufmerksamkeit wieder auf Dich selbst und schaue dich um: Die Blumen im Garten Deines Herzens… Sie zu verschenken hat sie nicht weniger gemacht. Ihr Duft und ihre Schönheit bringen Freude in unsere Herzen, und Licht, und Liebe.

Mögen alle Menschen gewahr werden, dass sie wunderschöne Blumen in ihrem Herzen tragen.


nach Ayya Khema, gefunden auf http://www.leighb.com/metta.htm

Schulte Tables: Attention & Focus Excercise (Vasyl Lomachenko)

In den letzten Tagen habe ich mich recht intensiv mit Schulte-Tabellen beschäftigt. Mittlerweile verwende ich für die Übungen ein eigenentwickeltes Tool, das ich demnächst in einem weiteren Post vorstelle, zusammen mit ersten Ergebnissen und Analysen.

Hier kurz zwischendurch ein interessantes Video, das ich bei der Suche nach Schulte-Tabellen auf Youtube gefunden habe. Wir sehen hier Vasyl Lomachenko, einen der besten Boxer der Welt:1)Die Kampfnamen „Hi-Tech“ und „Magier“ sind nicht übertrieben. Energie, fantastische Fußarbeit, alles unerbittlich, schnell, genau. Einen Eindruck von der Qualität dieses Boxers vermitteln die Highlights 2017. Das ungeübte Auge benötigt Superzeitlupen um zu erkennen, was da in Bruchteilen von Sekunden abläuft.

Sportler aus Russland aus der Ukraine trainieren mit Schulte-Tabellen ihre periphere Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Scheint zu funktionieren, wenngleich mir noch nicht ganz klar ist, was genau da trainiert wird. Demnächst mehr dazu.

Edit: Ich habe gerade nochmal gegoogelt, Why Everyone Should Be Paying Attention to Vasyl Lomachenko gibt weitere Einblicke in die Trainingsmethoden, mit Hinweis auf Schulte-Tabellen.

Literaturverweise   [ + ]

Jhana durch Körper-Arbeit

Einleitung

Bei und nach der heutigen Biodanza-Stunde hatte ich ein besonderes Erlebnis bzw. ein besonderes Erleben. Dieses ordne ich in Richtung Jhana und kleineres Erleuchtungserlebnis ein („Drogentrip“ würde auch passen, allerdings waren keine Drogen im Spiel). Die Umstände, Bedingungen und Symptome will ich hier kurz dokumentieren.

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MIT Course 9.11: The Human Brain (Nancy Kanwisher)

Sehr interessante Vorlesungsreihe von Nancy Kanwisher, Professorin am McGovern Institute for Brain Research at MIT.

Nancy ist ein Cognitive Psychologist, d.h. sie versucht herauszufinden, welche Teile des Gehirns für welche Fähigkeiten  verantwortlich sind. Im ersten Teil des Kurses erzählt sie die Geschichte eines langjährigen Bekannten, der sich nicht mehr alleine in der Stadt orientieren kann. Als der Freund eines Tages zusammenbricht, realisiert sie plötzlich, dass ihre Forschung die Ursache dieses Defekts erklären kann.

Die Geschichte illustriert ihr Forschungsprogramm – den Zusammenhang zwischen Gehirn und Geist herauszufinden:

The thing about the brain is: This is where the mind lives. This is who we are…  The brain is the physical implementation of the mind. So basic parts of the brain are likely also basic parts of the mind.

Übersicht über alle Vorlesungen findet sich auf https://nancysbraintalks.mit.edu.